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So schmeckt der Sommer

Dicke Kirschen hängen schon von den Bäumen, die Beete sprießen und mancherorts hält man es nur im Freibad wirklich aus. Der Sommer ist da! Und mit ihm eine ganze Reihe an leckeren und gesunden Dingen, die den Sommer zum Sommer machen. Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, Mineralstoffe, viel Flüssigkeit und wenig Kalorien wo man nur hinschaut. So schmeckt uns der Sommer.

von Cora Högl

Wassermelone

Nichts ist an einem heißen Sommertag erfrischender als eine kühle, süße Wassermelone. Und tatsächlich ist sie die perfekte Hitze-Nascherei, denn sie besteht zu über 95 Prozent aus Wasser. Damit ist sie – trotz ihres süßen Geschmacks – sehr kalorienarm und kann ohne schlechtes Gewissen genossen werden. Denn die Wasssermelone liefert reichlich Kalium, Carotinoide und andere sekundäre Pflanzenstoffe wie Lycopin und Zitrulin.

Tipp: Werfen Sie die Kerne nicht einfach weg. Getrocknet, geröstet und eventuell leicht gesalzen ergeben sie einen leckeren Knabbersnack für zwischendurch – reich an ungesättigten Fettsäuren, Mineralstoffen und Spurenelementen.

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Tomaten

Ein Klassiker der Sommerküche ist die Tomate. Wer im Frühling vorgesorgt hat, kann sich so langsam über die erste Ernte seiner Garten- oder Balkontomaten freuen. Die Artenvielfalt bei den Tomaten ist dabei riesig: Von der Größe einer Kirsche bis zu der eines Tennisballs, von hellgelb bis rot-schwarz, Tomatensorten und -geschmäcker gibt es viele. Auch Tomaten bestehen zu 95 Prozent aus Wasser. In ihnen stecken reichlich Vitamine (A, C, E, B1, B2, Niacin), sekundäre Pflanzenstoffe (vor allem das Lycopin, das nur in Tomaten vorkommt) und Mineralstoffe wie etwa Kalium.

Tipp: Dass Tomaten in der Regel keinen Regen vertragen ist hinlänglich bekannt. Sollten Sie jedoch keine Möglichkeit haben, Tomaten regengeschützt einzupflanzen, können Sie auf regenfeste Freilandtomaten zurückgreifen. Die kommen dann auch mit dem Regen zurecht.

Schon einmal kalte Tomatensuppe probiert? Unser feurig-fruchtiger Gazpacho ist das perfekte Suppen-Rezept für laue Sommerabende.

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Erdbeeren

Können Sie mit den Namen „Hummi Praliné“, „Mieze Schindler“ oder „Schöne Meißnerin“ etwas anfangen? Macht nichts! Denn sie sind nur einige der tausende Sorten-Bezeichnungen für des Deutschen liebste Sommerfrucht: die Erdbeere. Die leuchtend roten Früchte strotzen nur so vor Vitamin C – sie enthalten sogar mehr als Zitronen oder Orangen. Zudem besitzen sie einen hohen Anteil an Ballaststoffen wie Zellulose und Pektinen und liefern reichlich Mineralstoffe.

Kurios: Erdbeeren sind genau betrachtet gar keine Beeren. Sie gehört zu den Sammelnussfrüchten! Das rote, süße Fleisch, dass wir essen, ist der sogenannte Scheinfruchtkörper. Die eigentlichen Früchte sind die kleinen Körner auf der Haut der Erdbeere. Und das sind Nüsse!

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Zucchini

Ob als Hauptgericht, Beilage, Carpaccio oder Salat – ob roh, gegrillt oder gekocht: Die Zucchini ist in der Küche vielseitig einsetzbar. Das Röhrengemüse stellt im Garten keine großen Ansprüche und kann in unseren Breiten quasi überall gedeihen. Am besten, man erntet es spätestens ab einer Größe von 20-25 Zentimeter ab. Eine andere Möglichkeit ist, die Zucchini bis in den Winter zu einem Kürbis wachsen zu lassen und ihn dann auch derart zuzubereiten.

Wie so viele Sommerfrüchtchen besitzt auch die Zucchini einen sehr hohen Wasseranteil. Viele Kalorien (und damit Energie) nimmt man beim Verzehr nicht zu sich, dafür punktet das Kürbisgemüse mit einem hohen Anteil an Vitaminen, etwa Vitamin C oder Beta-Carotin, der Vorstufe von Vitamin A. Mineralstoffe und Spurenelemente hat die Kürbisfrucht ebenfalls an Bord.

Vorsicht: Sollten die Zucchini aus Ihrem Garten bitter schmecken, dann bitte nicht essen. Die Bitterstoffe (Cucurbitacine) sind giftig und können zum Erbrechen führen.

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Pfirsiche

Schon vor 8000 Jahren züchteten die alten Chinesen Pfirsiche und noch heute gilt er dort als Symbol der Unsterblichkeit. So verletzlich und fragil das Steinobst auch ist, so wunderbar süß kann es schmecken. 85 Prozent Wasser, Vitamin C, Kalium, Kalzium und Magnesium sowie zahlreiche sekundären Pflanzenstoffe wie Quercitin, Anthocyan, Katechin oder Chlorogensäure machen den Pfirsich nicht nur lecker, sondern auch so gesund. Nektarinen sind übrigens die „nackten Verwandten“ der Pfirsiche: ihnen fehlt der samtige Flaum auf der Haut.

Tipp: Wenn Sie Pfirsiche kaufen, sollten Sie sich schnell entscheiden, wie sie gegessen oder verarbeitet werden. Denn die samtig zarten Früchtchen können nicht lange gelagert werden, erst recht nicht aufeinander. Außerdem sind sie schnell Ziel von Schimmel und Bakterien. Deshalb: Kühl und einzeln lagern und zügig aufessen.

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Eis

Und weil ein Sommer ohne Eis ein trüber Sommer ist, schmeckt unser Sommer auch immer nach Eis! Sie müssen dabei aber nicht zwangsläufig auf die stark gezuckerten Eissorten aus den Supermärkten zurückgreifen. Warum nicht mit frischen Früchten eine eigene kleine Eisproduktion starten. Ob als Sorbet, Frozen Joghurt oder Parfait – leckeres Eis kann man schnell und gesund selbst machen.

Tipp: Für Kinder ist beispielsweise dieses selbstgemachte Joghurt-Beeren-Eis am Stiel sehr verführerisch. Den Zucker können Sie auch durch Honig ersetzen. Oder Sie probieren unser veganes Himbeer-Bananen-Eis?!

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Cora Högl

arbeitet seit 2013 als Redakteurin bei LaVita. 2015 machte sie ihre Ausbildung zum "Ganzheitlichen Gesundheitsberater IHK". Privat ist sie am liebsten in der Natur unterwegs - mit Ihrem Mann, ihrer kleinen Tochter und den beiden Familienhunden.

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