Heuschnupfen: Den Frühling genießen trotz Allergie. shutterstock_1115741876_Mladen-Zivkovic

Schluss mit Heuschnupfen: Die Anti-Pollen-Strategie gegen tränende Augen und Erschöpfung

Einmal Heuschnupfen, immer Heuschnupfen? Machen Sie Ihr Immunsystem zu Ihrem Verbündeten, um sich gegen die Pollen zu wappnen! Was Experten jetzt raten.
von Cora Högl

Haben Sie auch das Gefühl, dass um Sie herum immer mehr Menschen niesen und schnupfen, wenn die Pollen fliegen? Oder spüren Sie die Symptome vielleicht selbst jedes Jahr mehr? Das ist keine Einbildung! Sowohl die Zeit, in der die Pollen fliegen, als auch die Menge und Aggressivität der Pollen nimmt zu – nicht nur im Frühling, sondern fast das ganze Jahr über. Bei Heuschnupfen ist unser Immunsystem aus dem Gleichgewicht geraten und daher Dreh- und Angelpunkt des Geschehens. Finden Sie heraus, wie Sie Ihre Schutztruppe wieder in gesunde Bahnen lenken.

Einmal Heuschupfen, immer Heuschnupfen?

Wie sich eine Pollenallergie entwickelt, kann kein Arzt vorhersagen. Nicht selten verändert sich sogar von Jahr zu Jahr die Intensität und Art der Beschwerden. Manchmal verschwinden Beschwerden sogar komplett. Wie stark man reagiert, hängt natürlich von der Stärke des Pollenflugs ab – und davon, wie viele unterschiedliche Pollen gleichzeitig fliegen.

Aber auch wir selbst spielen dabei eine Rolle. Denn auch wenn die Forschung hierzu noch wenig weiß: Viele Betroffene berichten, dass sie je nach körperlicher Verfassung mildere oder stärkere allergische Reaktionen zeigen. Ist unser Immunsystem im Gleichgewicht und uns geht es körperlich und seelisch gut, scheint unsere natürliche Widerstandskraft den Pollen besser zu strotzen. Inzwischen belegen einige Studien, dass Stress zwar nicht unbedingt Ursache von Allergien ist – aber die Heuschnupfen-Beschwerden bei psychischer Belastung heftiger und länger ausfallen. Stress wiederum gilt als einer der wichtigsten Auslöser für ein schwaches Immunsystem – und so schließt sich der Kreis von Stress, Immunsystem und Allergien.

Quälendes Asthma bronchiale kann eine Folge von Heuschnupfen sein. Aber: Je besser wir gegen die Pollen gewappnet sind und umso mehr die allergischen Reaktionen in Schach gehalten werden, umso geringer ist auch die Wahrscheinlichkeit, Asthma zu entwickeln.

Immunsystem in Balance: 7 Tipps gegen tränende Augen und laufende Nase

1. Immunsystem in Balance

Hauptaugenmerk sollten Heuschnupfen-Betroffene auf ihr Immunsystem legen, schließlich ist die falsche bzw. überschießende Immunreaktion der Ursprung allen Übels bei einer Allergie. Eine gesunde Ernährung mit besonders viel Obst und Gemüse ist das beste Hausmittel und die beste Grundlage für gute Abwehrkräfte. Auch Sport und regelmäßige Bewegung an der frischen Luft sind elementar. Bewegung baut gleichzeitig Stress ab, welcher als einer der größten Feinde des Immunsystems gilt.

2. Darmflora pflegen

Dass auch der Darm eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Allergien spielt, ist wissenschaftlich längst nachgewiesen. Mehr als 70 Prozent unserer Abwehrzellen befinden sich hier. Ungesunde Ernährung, Zusatzstoffe und Medikamente wie Antibiotika können die empfindliche Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen und so eine falsche Immunreaktion auslösen. Es ist daher wichtig, die Darmflora zu pflegen.

Empfehlenswert sind zum Beispiel Milchsäurebakterien. Sie zählen zu den sogenannten Probiotika und sorgen für eine gesunde Besiedelung der Darmschleimhaut. Milchsauer vergorene Gemüsesäfte sind eine gute Quelle dafür, aber auch Naturjoghurt. Was Sie sonst noch für Ihren Darm tun können, erfahren Sie hier.

3. Histamin: Entzündungsfördernde Lebensmittel meiden

Bestimmte Lebensmittel stehen unter Verdacht, die Entzündung der Schleimhäute bei Heuschnupfen noch zusätzlich zu verstärken. Sie haben entweder selbst eine hohe Histamin-Konzentration oder können die Freisetzung des Botenstoffs fördern. Zu diesen Lebensmitteln gehören beispielsweise Milchprodukte (vor allem Käse), Fleisch und Wurst, Sojasauce, Alkoholika, Energydrinks, Fischkonserven und Schokolade. Inwieweit ein Verzicht dieser Lebensmittel Erleichterung verschafft, sollte jeder Pollenallergiker für sich selbst herausfinden.

4. Pflanzliche Lebensmittel bevorzugen

Die gute Nachricht: Es gibt auch einige Lebensmittel, die für Heuschnupfen-Betroffene besonders zu empfehlen sind. So sollte nährstoffreiches Obst und Gemüse reichlich auf dem täglichen Speiseplan stehen. Zwiebeln, Äpfel und Brokkoli enthalten zusätzlich Quercetin, einen sekundären Pflanzenstoff, der einigen klinischen Studien zufolge hilft, die Histaminfreisetzung zu blockieren – und damit gegen die Allergie wirkt (Micek et al., 2016; Weng et al., 2012).

5. Frische Kräuter verwenden

Auch frische Kräuter wie Thymian oder Petersilie tragen zu einer guten Versorgung mit wichtigen Nährstoffen bei und sind bei vielen Gelegenheiten ein geeignetes Hausmittel. Die ätherischen Öle wirken gleichzeitig pflegend für die gereizten Schleimhäute. Darum eignen sich hochwertige ätherische Öle auch für ein entspannendes Bad oder zum Inhalieren.

6. Viel klares Wasser trinken

Kaum zu glauben, aber eines der wirksamsten Hausmittel, um die Symptome des Heuschnupfens zu mildern, ist reines Wasser! Täglich mindestens 2 Liter sollten wir davon trinken. Das Wasser befeuchtet die strapazierten Schleimhäute, sodass die Pollen nicht so leicht eindringen können.

7. Erholungsurlaub in der Pollenzeit planen

Als wirksame Strategie gegen Allergien gilt immer auch die Meidung des Allergens. Gerade bei Heuschnupfen ist das aber kaum möglich und geht, wenn, dann mit großen Einschränkungen der Lebensqualität einher. Pollenschutzgitter am Fenster, Filter in Staubsauger und Auto und penible Trennung von Außenwelt und Zuhause frustrieren auf Dauer viele.

Darum: Wenn es gar nicht mehr geht, räumen Sie das Feld für ein, zwei Wochen. Verreisen Sie in eine andere Klimazone, ins Hochgebirge oder ans Meer. Erfahrene Heuschnupfen-Geplagte planen schon ihren Jahresurlaub nach dem Pollenkalender, um zumindest der Hochzeit ihrer Allergene zu entgehen.

Natürlich ist die „Flucht vor den Pollen“ eine radikale Lösung und nicht jeder hat die Möglichkeit spontan zu verreisen. Umso wichtiger ist es, sich persönliche Strategien für die aktuelle und kommende Saison bereit zu legen und die Pollensaison als das zu nehmen, was sie ist – eine Naturgewalt.

Mythos: Hilft Honig bei Pollenallergie?

Jeden Tag ein Löffel Honig, damit sich der Körper daran gewöhnt? Besser nicht! Es ist zwar richtig, dass im Honig Blütenpollen stecken, aber Sorte und vor allem Konzentration der enthaltenen Allergene ist völlig undefiniert. Im besten Fall passiert nichts, wenn die Menge der Pollen zu gering ist bzw. die allergieauslösende Art gar nicht vorhanden ist. Im schlimmsten Fall leiden Sie darunter, wenn die Pollen-Konzentration so groß ist, dass sich die Symptome verschlimmern.

Kreuzallergien: Keine Nüsse oder Äpfel bei Heuschnupfen?

In Nüssen sowie manchen Obst- und Gemüsesorten stecken ähnliche Allergene wie in bestimmten Pollen. Sie können daher manchmal ebenfalls Symptome hervorrufen: allergischer Schnupfen, Juckreiz und dazu ein Kribbeln oder Kratzen im Hals. Wer allergisch auf Pollen ist, reagiert daher eventuell auch auf rohes Stein- und Kernobst wie Äpfel, aber auch Möhren, Walnuss und Haselnuss.

Spüren Sie nach Walnuss oder Apfel ein Kratzen im Hals, spülen Sie den Mund mit Wasser aus und streichen Sie diese Lebensmittel erstmal vom Speiseplan. Nach der Heuschnupfenzeit kann es allerdings schon ganz anders aussehen. Manchmal bereiten Nuss & Co. dann weniger oder sogar gar keine Probleme mehr. Durch Erhitzen werden viele Allergene unschädlich gemacht.

Kreuzallergien… denn eine Allergie kommt selten allein

Erkältung oder Allergie: So erkennen Sie den Unterschied

Schnupfen, eine verstopfte Nase, Müdigkeit und ein Druckgefühl im Kopf. Die Beschwerden sind ähnlich und können sowohl bei einer Erkältung als auch bei Heuschnupfen auftreten. Dass es sich dabei um einen allergischen Schnupfen handelt, erkennt man zu Beginn vor allem an den juckenden Augen. Dennoch fühlt sich Heuschnupfen nicht bei jedem gleich an. Wenn Schnupfen und Juckreiz über Wochen anhalten, ist das allerdings ein sicherer Hinweis, das es sich um eine Allergie handelt – vor allem wenn die Beschwerden in der Nähe von Wiesen oder blühenden Sträuchern zunehmen.

Heuschnupfen: Auslöser & Hyposensibilisierung

  • Pollen werden aggressiver
    Schuld daran ist einerseits der Klimawandel: Es wird wärmer, die Vegetationszeit der Pflanzen länger. Damit haben die Pflanzen mehr Zeit, in der sie sich fortpflanzen können – schön für die Pflanzen immerhin! Leider sorgt die Umweltverschmutzung mit Abgasen, Feinstaub und Ozonbelastung zusätzlich dafür, dass die Pollen aggressiver werden. Gereizt durch die Konzentration an verschmutzter Luft produzieren Bäume und Gräser Pollen mit veränderten Proteinen. Dadurch möchten sie sich schützen, sorgen aber gleichzeitig für eine heftigere Reaktion unseres Immunsystems. Schmutz der Umgebungsluft heftet sich auch an die herumfliegenden Pollen und wir atmen sie zusammen ein. Mediziner und Forscher schätzen, dass das ein Grund für die Zunahme der Allergien insgesamt sein könnte.
  • Heuschnupfen wird vererbt – stimmt das?
    Heuschnupfen ist keine Erbkrankheit – niemand kommt mit Heuschnupfen auf die Welt. Lediglich eine gewisse Veranlagung zu Allergien ist vererbbar. Übermäßige Hygiene, Stress, Umweltgifte und ungesunde Ernährung können die Entstehung von Heuschnupfen begünstigen.
    So entwickelt bis zum Teenageralter beinahe jedes dritte Kind die typischen Symptome. Doch das größte Risiko, neu zu erkranken, haben Erwachsene im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Und die Zahl der Betroffenen steigt – Experten schätzen, dass bis zum Jahr 2050 jeder zweite Deutsche an Heuschnupfen leiden könnte.
  • So reagiert der Körper bei Heuschnupfen
    Im Frühling atmen wir ständig Pollen ein. Bereits eine Konzentration von sechs Pollen pro Kubikmeter kann bei Allergikern eine Reaktion auslösen. An intensiven Tagen können es allerdings über 100 Pollen pro Kubikmeter sein! Die Blüten- und Baumpollen sind darauf programmiert, auf feuchtem Untergrund Proteine freizusetzen – die Pflanze möchte sich schließlich fortpflanzen. Geschieht das allerdings im Körper eines Pollen-Allergikers, z. B. auf seiner Nasenschleimhaut, schlägt das Immunsystem Alarm. Der Botenstoff Histamin wird freigesetzt. Die typische Reaktion einer Allergie nimmt ihren Lauf. Neben den klassischen Heuschnupfen-Symptomen wie juckende und tränende Augen, Schnupfen und gereizte Schleimhäute machen besonders Abgeschlagenheit und Müdigkeit vielen Betroffenen zu schaffen. Niederländische Wissenschaftler stellten sogar fest, dass Autofahrer mit unbehandeltem Heuschnupfen genauso eingeschränkt sind, als hätten 0,5 Promille im Blut. Medikamente, die gegen Heuschnupfen-Symptome eingenommen werden, können sogar zusätzlich schlapp und müde machen.
  • Wie hilft eine Hyposensibilisierung?
    Eine Möglichkeit für Heuschnupfen-Patienten gegen die Allergie vorzugehen, ist die spezifische Immuntherapie (SIT): Mit der sogenannten Hyposensibilisierung wird der Körper schrittweise an das Allergen (hier die Pollen) gewöhnt.
    Im besten Fall reagiert der Körper am Ende kaum noch darauf. Die Symptome werden deutlich abgeschwächt. Das Allergen, das vorher als solches identifiziert wurde, wird dem Patienten in immer höherer Dosis unter die Haut gespritzt oder über Tabletten zugeführt. Die Therapie ist ziemlich langwierig, aber meist lohnt sie sich. Zur kurzfristigen symptomatischen Therapie eignet sich eine medikamentöse Behandlung mit lokal wirkenden Nasensprays oder Augentropfen (Antihistaminika).

Foto: shutterstock/1115741876/Mladen-Zivkovic


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Cora Högl

ist seit 2013 Redakteurin bei LaVita und aktuell in ihrer ersten Babypause. 2016 machte sie die Ausbildung zur ganzheitlichen Gesundheitsberaterin (IHK). Privat liebt sie es gesund zu kochen - lässt sich aber auch sehr gerne bekochen. Ihre freie Zeit verbringt sie am liebsten mit ihren Hunden in der Natur oder im eigenen Garten.

18 Kommentare

  • Thomas Schulze

    Hallo Frau Högl,
    danke für den Artikel. Gut recherchiert. Vor allem der Klimawechsel an die See oder ins Gebirge ist immer wieder sehr entlastend. Ich bin selber Allergiker und Neurodermitiker. Die Symptome werden sofort besser. Als Heilpraktiker teste ich in Ergänzung die Lebensmittel. Die Darmsanierung gehört zur Pflicht. Mit besten Grüßen von Thomas Schulze.

  • Simone Schwoerer

    Hallo,
    bin auch seit vielen Jahren Heuschnupfen Allergiker und das größte Problem bei mir sind die Kreuzallergien!von April bis Oktober kann ich zum Beispiel keine Äpfel essen und wenn die Garten Saison beginnt ist sämtliches Gemüse tabu!soviel zum Thema gesunde Ernährung! Viele grüße Simone Schwoerer

    • Aepfel aus Deutschland gibt es sowieso erst im Herbst! Inzwischen gibt es such Sorten die für Allergiker geeignet sind. Einfach mal im Bioladen nachfragen.

  • Franz Stonjek

    Seit gut drei Jahren muß ich mich selbst um mein Wohlbefinden kümmern,da
    meine Frau leider verstorben ist.
    Es ist gar nicht so schwer,die Ernährung auf die Gesunderhaltung auszurichten,
    auch wenn man bereits zweimal die Acht für das Alter angeben muß.
    Ein großer Garten,Bewegung an der frischen Luft,Abarbeiteung des täglichen
    gesteckten Arbeitspensums läßt einem keine Zeit für die Pollenbewältigung.
    Wichtig sind auch der Erhalt und die Pflege der sozialen Kontakte.

    • Cora Högl
      Cora Högl

      Vielen herzlichen Dank für Ihren Beitrag, Herr Stonjek!
      Alles Gute für Sie!

      Herzliche Grüße,
      Cora Högl

  • Helbok Angela

    Hallo, bei Brokkoli müssen Herzpatieten z.B. Bluthochdruck auch aufpassen wegen dem Vitamin K 1 die dürfen oder sollten den Brokkoli gar nicht essen oder ?
    schöne Grüße Angela Helbok

    • Cora Högl
      Cora Högl

      Hallo Frau Helbock,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Auch bei Bluthochdruck und entsprechender Medikamenteneinnahme sind gesunde und Vitamin-K-reiche Lebensmittel wie Brokkoli oder Spinat zu empfehlen. Wichtig ist nur, dass die Aufnahme von Vitamin K von Tag zu Tag nicht zu stark schwankt. Statt also hin und wieder eine große Portion Brokkoli zu essen, sollten Sie jeden Tag etwas Vitamin-K-haltiges Gemüse zu sich nehmen. Nicht zuletzt liefern diese leckeren Lebensmittel ja auch eine Vielzahl von anderen gesunden Inhaltsstoffen – es wäre also sehr schade, sie vollkommen vom Speiseplan zu streichen.

      Viele Grüße,
      Cora Högl

  • Gertraud Hasler

    Hallo, der Artikel ist interessant
    Eine Frage aber,wer kann es sich leisten für 14 Tage das Land zu verlassen, ich nicht
    L.G.
    Hasler

  • Elke Jauch

    Hallo,
    der Verzicht auf Obst Wg. der Kreuzalergien macht mir auch mehr zu schaffen als die Pollen. Aber durch den Fund des leckeren Wellant kann ich endlich wieder Äpfel essen. Leider gibt es den nur von September bis März.
    Den Pollen kann man auch hier etwas aus dem Weg gehen. Seit ich im Frühling kein Fahrrad und Inliner fahre und frühzeitig mit einer niedrigen Dosis Antialergika beginne komme ich ganz gut klar.

    Gruß Elke

  • Wötzel H.

    Ich kann dem Kommentarinhalt nur bestätigen.
    Danke das Sie es wiedermal öffentlich machen.

  • Weida, Roland

    Hallo,
    die Empfehlung, Äpfel zu essen, ist für alle, die wie ich unter einer Birkenpollenallergie leiden, nicht nur kein guter Rat sondern sogar ein gefährlicher Rat. Und wenn hier einer schreibt, dass für eine allergische Reaktion bei ihm keine Zeit bleibt, kann ich nur sagen, dass er keine Ahnung und mit Sicherheit keine Allergie hat.
    Grüße

  • Hallo,
    zum Thema „Das können Sie bei Heuschnupfen tun“ ein Hinweis.

    Seit 15 Jahren bin ich jetzt allergisch gegen Frühblüher (Hasel, Erle, Esche und Birke).
    Eine Sensibilisierung hat bei mir nicht richtig gewirkt.
    Vor Sieben Jahren hatte ich einen Allergieanfall mit starken Astmaanzeichen.
    Hier hat mir der Doc hochdosiertes Cortison als Notfall Medikation gegeben.
    Dadurch habe ich mich nach Alternativen umgeschaut und bin zur Akupunktur gekommen.
    Erst hatte ich eine Kinesiologie Untersuchung mit anschliesender Laserakupunktur.
    Dies hat 3 Jahre gehalten!
    Seit dem habe Akupunktur Implantate im Ohr.
    (Mit dem Suchbegriff „Aurikulotherapie“ mal im Internet suchen.)
    Diese lösen sich innerhalb von drei Monaten auf.
    Hilft mir super.

    Dieses Jahr sind die Pollen durch die späte Blüte, und alles gleichzeitig, aber sehr extrem.
    Hier nehme ich, bei Bedarf (juckende Augen, Niesanfall, etc.), zusätzlich homöopatisch Tapletten.

    Das Thema Akupunktur wird eigentlich öffentlich nirgendwo so richtig in Verbindung mit Heuschnupfen behandelt.
    Vielleicht kann der Beitrag das ändern.

  • Helmut Ehses

    Hallo Frau Högl,
    Ihr guter Artikel deckt ja alle Heilmöglichkeiten ab. Aber es geht vielleicht auch einfacher.
    Unter 6. steht, 2 Liter klares Wasser. Das ist richtig, wenn man jeweils einen halben Liter Wasser
    mindestens eine halbe Std. vor dem Frühstück, Mittagessen und Abendessen trink und ein Glas vor der Nachtruhe. Gut, mit „einfacher“ ist gut gesagt. Das ist schon schwer genug dieses Einzuhalten.
    Eine weitere gute Möglichkeit zur Heilung ist, mit Salzwasser (ein gehäufter Teelöffel auf 200 ml warmes oder kaltes Wasser) zu gurgeln oder zu Nasenduschen.
    Und Vitamine, Vitamine und Vitamine, da darf im Körper kein Mangel herrschen.
    Allen die Leiden, gute Besserung.

    • Dunja Rieber
      Dunja Rieber

      Hallo Herr Ehses,
      Vielen Dank für Ihren Tipp!
      Herzliche Grüße
      Dunja Rieber

  • Meine Frühjahrsallergie entstand durch einen Allergie-Hauttest. Das Ergebnis war, dass ich angeblich auf nichts allergisch sei, 6 Wochen danach war ich auf alle getesteten Stoffe bis auf Hundehaare allergisiert. Seit 20 Jahren schlage ich mich damit herum, Antihistaminika führten innerhalb von drei Jahren steitig zu Verschlechterungen bis hin zu Asthma, dann Umstieg auf Homöopathische Medizin. Seither kontinuierliche Besserung, aber ich darf in dieser Zeit keine Tomaten und keine Kohlrabi essen, Schokolade ist auch nicht gut, ebenso ist Milch auffallend ungünstig, besonders aber ist Stress Allergie fördernd, deshalb schlafe ich viel und meide nur, bei schönem Wetter mit viel Wind hinauszugehen, dann habe ich keine Probleme mehr. Lüften bei Nacht und bei Windstille, dann bleibt das Haus ein gutes Refugium! Niemals Dauerlüften und abends immer Haare waschen! Das Wichtigste aber war, von toxischen, d.h. ammoniakhaltigen Putz- und Bodenglanzmitteln vollkommen wegzukommen, dann geht die Allergie praktisch ganz weg! Wichtig ist auch das „Liebhaben“ von blühenden Sträuchern, auf die man allergisch ist, dann ist die Begegnung nämlich zunehmend entspannter! Da sieht man, was Geisteskraft alles kann!

  • Anja Trietz

    Als Heilpraktikerin habe ich selbst einen Sohn, der seit seinem 2. Lebensjahr allergisch gegen Gräser ist. Viele Therapien und fünf Jahre später ist es vorbei! Am besten haben ihm Bioresonanz geholfen. LaVita trinkt er auch seit 9 Monaten täglich brav! Man muss dazu sagen, dass er noch NIE Obst oder Gemüse gegessen hat (nicht mal als Baby!). Das hat sicher bisher auch leider nicht verändert 🙁
    Mit Bioresonanz alleine hatten wir schon eine deutliche Besserung, aber seit diesem Jahr gibt’s gar keine Symptome mehr! Ich bin schwer begeistert und hoffe, dass es so bleibt

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